meyweb.ch

meyweb

Startseite
Webdesign Projekte
Videoproduktionen
Über mich
Bildergalerie



Weitere Seiten

Froschnetz

Froschnetz
Alles über Frösche und Kröten Mitteleuropas mit Forum

Bernerwetter

bernerwetter
Das aktuelle Wetter der Region Bern mit Webcamsammlung

Effiziente Wärmepumpe

Effiziente Wärmepumpe
Livedaten und viele Hintergrundinformationen zu einer effizienten Sole/Wasser Wärmepumpenanlage

Programme und Skripte

Programme und Skripte
Programme und Skripte die das Leben erleichtern ;-)

Ältere Seiten

die nicht mehr gepflegt werden

Uem Na Schule 13/213 Die ehemaligen Uem/Na Schulen 13-213 in Freiburg

 

Uem Na RS 213/02 Um/Na RS 213/02 Kp IV wo ich im Sommer 2002 den Lt abverdient habe

Anzeigen

meyweb

In loser Folge erscheinen auf dieser Seite Artikel, immer dann wenn es etwas zu sagen gibt ;-) Meinungen, Testberichte und vieles weitere.

Wer sich für Frösche, Kröten und andere Amphibien des deutschsprachigen Raums interessiert wird im Froschnetz fündig. Das Wetter in Muri bei Bern immer aktuell auf bernerwetter.ch, mit grosser Webcamsammlung aus der Region Bern und Webcam in Thun. Informationen zu Wärmepumpen und die Beschreibung und Echtzeitdaten einer effizienten Erdsonden Wärmepumpenanlage findet sich auf effiziente-waermepumpe.ch

Aktuelle Themen

Axalp Fliegerschiessen 2010

18. Oktober 2010

Das alljährliche Fliegerschiessen anfangs Oktober auf der Axalp oberhalb Brienz fand dieses Jahr wieder bei schönstem Wetter statt. Einzig die VIP Gäste mussten mehrheitlich unter dem Nebel bleiben, da die Superpuma nicht fliegen konnten. Dafür durften wir normalen Gäste auch die VIP Zone betreten :-)

Das Fliegerschiessen bot wieder ein spektakuläres Programm. Nebst der Schiessdemonstration von den Kampfjets F/A-18 und Tiger F-5 zeigten sich der Pilatus PC-21, der Cougar Helikopter und die F/A-18 im Kunstflug. Der Absprung der Fallschirmaufklärer über der Axalp durfte auch nicht fehlen, sowie die Vorführung der Patrouille Suisse. Der Cougar schoss wie gewohnt seine Flairs ab, dieses Jahr jedoch leider viel weiter weg von den Zuschauern in der Pampa, so dass kein wirklich attraktives Bild resultierte. Das Sujet war meist eines der beliebtesten, doch dieses Jahr gab’s statt spektakuläre Berge im Hintergrund nur weisse Wolken.

Am Ende der Vorstellung verabschiedeten sich die Alouette III Helikopter, die dieses Jahr aus dem Dienst der Schweizer Luftwaffe gestellt werden. Eine Alouette im neuen blauen Anstrich wurde dem interessierten Publikum ebenso vorgestellt. Ein Publikum übrigens, das mit 60 Indern und vielen weiteren Nationen bunt durchmischt war.

Ein weiterer Wehrmutstropfen des Tages, war dass das Schiesstraining am Morgen eher beendet wurde als im Vorjahr. Während letzes Jahr noch Aufnahmen auf dem Berg vom Schiessen möglich waren, war das Schiessen dieses Jahr schon beendet, als ich mich mitten im Aufstieg befand, trotz gleicher Abmarschzeit.

Trotzdem hat sich die Airshow wieder mehr als gelohnt. Auch das neue Verkehrskonzept bewährte sich, mit Wartezeiten auf den Bus von rund 15 Min sowohl für Hin- und Rückfahrt kann man sich nicht beklagen. Trotzdem gab es vorlaute Stänkerer, die bereits nach 10! Minuten warten lauthals genervt ausriefen wann denn endlich der nächste Bus komme. Die Axalpstrasse hat aber nun mal eine beschränkte Kapazität.

Viele weitere Bilder vom Axalp Fliegerschiessen gibt’s auch in der Bildergalerie

Die Axalp über dem Nebelmeer

Die Axalp über dem Nebelmeer

Cougar Helikopter

Cougar Helikopter

Patrouille Suisse beim Durchstich des Gotthardtunnels

Patrouille Suisse beim Durchstich des Gotthardtunnels

Die F/A-18 Kampfjets fliegen direkt über die Köpfe des Publikums

Die F/A-18 Kampfjets fliegen direkt über die Köpfe des Publikums

Achtung Kopf einziehen, F/A-18 im Anflug

Achtung Kopf einziehen, F/A-18 im Anflug

EC 635

EC 635

Cougar mit Flares

Cougar mit Flares

Letzter Überflug der Alouete III Helikopter

Letzter Überflug der Alouete III Helikopter

100 Jahre Luftfahrt in Emmen

04. August 2010

Das Wetter war nicht perfekt. Zeitweise Regen und schlechtes Licht. Umso eindrücklicher war die Vorstellung. Eine abwechslungsreiche Flugvorführung wurde am 24. Juli 2010 auf dem Militärfluglpatz in Emmen dem zahlreich erschienenen Publikum vorgeführt.  100 Jahre Luftfahrt in der Schweiz wurde ausgiebig gefeiert. Für jeden war im Programm etwas dabei. Von alten militärischen und zivielen Flugzeugen über Modellflieger bis zu modernen Kapfjets der Schweizer Armee und dem neuen Airbus A330-300 der Swiss war alles vertreten.

Ein paar bildliche Eindrücke der Flugshow in Emmen (zum Vergrössern der Bilder auf das Bild klicken):

PC-7 Team

PC-7 Team

IMG_2348_kl

Patrouille Suisse in Begleitung des neuen A330 der Swiss

Patrouille Suisse in Begleitung des neuen A330 der Swiss

Eröffnung mit allen Kantonsfahnen

Eröffnung mit allen Kantonsfahnen

Video:

Erstflug des Airbus A380 in Zürich

21. Januar 2010

Der Airbus A380 landete am 20. Januar 2010 erstmals auf dem Flughafen Zürich Kloten um einige Tests durchzuführen. Um 0821 landete er auf Piste 16 und wurde dann ins Besuchergelände gezogen wo er von 22’000 Besucher bestaunt wurde. Am Nachmittag standen verschiedene Tests auf dem Programm. Am nächsten Tag flog er wieder ab Richtung Genf.
Leider kam ich zum Anflug sehr knapp, da das Postauto im Stau steckte und der Flieger etwas früher anflog als geplant. So musste ich mich mit einem mässigen Standort begnügen. Noch während ich die Kamera auspackte näherte sich der A380. Also noch schnell draufhalten – Mist, Objektivdeckel noch drauf, schnell weg – Mist, unscharf – Mist, Zoomring noch festgezogen – He, geh aus dem Weg! – Mist, schon aus dem Blickfeld… So wurde der Anflug leider ein unscharfes Gewackel. Aber man konnte den Flieger ja noch in der Besucherzone von Nahem betrachten. Später bot sich dann vom Parkhaus aus noch ein Blick auf den Flieger während er über den Platz gezogen wurde.

Video:

Ein paar bildliche Eindrücke:

Der Schlepper des A380
Schlepper für den A380

Presseleute besteigen den Airbus A380
A380A380TriebwerkA380IMG_6858_klFlügelA380IMG_6920_klIMG_6931_kl

Der A380 wird geschleppt
A380 wird gezogenA380

Vor dem Dock E
Vor Dock E

Weitere Bilder vom A380 in der Bildergalerie

Vergleich Videoqualität Canon EOS 5D Mark II mit HDV Kamera

20. Oktober 2009

Die Videofunktion der Canon EOS 5D Mark II ist in aller Munde. Die Spiegelreflex Kamera ist die erste Fotokamera, die Full HD progressiv aufnimmt und erst noch einen Vollformat Sensor besitzt. Durch den grossen Sensor sind Bilder wie bei 35 mm Film möglich. Doch wie gut ist die Bildqualität wirklich? Wie gut schlägt sie sich gegenüber einer konventionellen HDV Kamera?

Die 5D komprimiert in h.264 bei 38.5 Mbps progressive Bilder, der HDV Standard 1080i arbeitet mit dem alten Mpeg-2 bei 25 Mbps mit Bildern im Zeilensprungverfahren. Zudem ist HDV nicht Full HD, sondern wird in 1440 x 1080 Pixel aufgenommen und bei der Anzeige auf 1920 Pixel gestreckt.  Alleine dadurch sollten bessere Bilder bei der 5D MK II zu erwarten sein. Zudem können bei der 5D professionelle Optiken eingesetzt werden. Getestet wurde hingegen mit der Kit Optik, dem 24-105 4.0 L IS USM.

Der folgende einfache Vergleich soll etwas Licht ins Dunkel bringen. Es wurden aus dem Video der 5D und einer HDV Kamera jeweils Standbilder extrahiert unter verschiedenen Bedingungen. Es wird nur der subjektive Bildeindruck verglichen von statischen Bildern. Als HDV Kamera wurde die Sony HDR HC1 benutzt. Zugegeben, die Kamera ist schon älter, moderne Kameras könnten noch etwas mehr leisten. Was anderes habe ich aber nicht ;-) Der Komprimieralgorithmus ist auch in modernen HDV Kameras der selbe. Beim ersten Vergleich ist auch ein Referenzbild der EOS 5D dabei, das als Foto geschossen wurde und nachträglich auf 1920 Pixel Breite skaliert wurde. Das Foto wurde während dem Videofilmen aufgenommen, die Einstellungen und Lichtbedingungen sind exakt die selben. Der Unterschied Foto – Videostandbild zeigt die Verluste durch die Komprimierung des h.264.

Die Bilder sind im jpeg Format, allerdings mit Komprimierung 0 und Glättung 0. Jpeg Artefakte sollten daher nicht sichtbar sein. Im Text sind kleine 100% Ausschnitte eingebettet, ein Klick auf das Bild öffnet das Gesamtbild in Originalgrösse.

Vergleich bei gutem Licht

Der folgende Vergleich wurde bei Sonnenschein durchgeführt

EOS 5D Testfoto Ausschnitt

100% Ausschnitt aus auf 1920 x 1080 Pixel skaliertem Foto von Canon EOS 5D Mark II

Die Fotografie von der EOS 5D Mark II skaliert auf 1920 x 1080 Pixel zeigt erwartungsgemäss eine hervorragende Bildqualität. Im obigen Ausschnitt sind die einzelnen Ziegel beim Dach rechts noch gut zu erkennen, ebenso die Tannzapfen von der Tanne dahinter. Die Äste vom Busch vor dem linken Haus sind klar und scharf abgegrenzt. Einstellungen: 1/50, F16, ISO 100

Ausschnitt Video Canon EOS 5D Mark II

Ausschnitt Video Canon EOS 5D Mark II

Beim Standbild aus dem Video der Canon EOS 5D Mark II sind bereits Kompressionsartefakte zu erkennen. Die Ziegel auf der rechten Dachfläche sind einheitlichem Matsch gewichen, während jene auf dem linken Dach noch gut zu erkennen sind. Die Tannzapfen sind nur noch schwach erkennbar, die Äste des Busches vor dem linken Haus sind nur noch knapp zu sehen. Die Farben wirken etwas bleicher als auf dem Foto. Einstellungen: 1/50, F16, ISO 100

Ausschnitt Video HDV Kamera

Ausschnitt Video HDV Kamera

Mit der HDV Kamera weichen auch die Ziegel des linken Dachs einheitlichem Matsch. Die Äste des Buschs vor dem Haus sind aber noch knapp zu sehen, sogar ein wenig besser als bei der EOS 5D. Die Zapfen sind nicht mehr als solche zu erkennen. Die Hecke im Vordergrund ist undeutlich. Allgemein wirkt das Bild unscharf (der Fokus war aber korrekt eingestellt).

Vergleich bei fast vollständiger Dunkelheit

Die erste Szene (ein Bücherregal) wurde nur durch den indirekten Schein einer Taschenlampe erhellt. Der zweite Vergleich zeigt eine Aussenaufnahme abends kurz nach der Dämmerung. Der Himmel wird im Westen noch ein wenig beleuchtet. Die Kameras wurden über ihre Grenzen gebracht, brauchbare Bilder sind erwartungsgemäss von keiner entstanden. Die Einstellungen waren so, dass maximal helle Bilder entstehen. Der Vergleich soll aufzeigen, bei welcher Kamera die Grenzen tiefer liegen.

100% Ausschnitt der EOS 5D MK II bei sehr schwachem LichtAussenaufnahme abends mit EOS 5d Mk II

100% Ausschnitt der 5D MK II bei sehr schwachem Licht. Lk: Bücherregal, rt: Aussenaufnahme Abends

Auf dem ersten Bild ist nicht mehr viel zu erkennen. Trotzdem sind die Bücherrücken noch lesbar. Die Farben einzelner Bücher sind auch noch erkennbar. Das Rauschen ist hoch, die Kamera ist an ihren Grenzen. Zu beachten ist, dass mit der Kit Optik nur eine Blende 4.0 möglich ist. Mit einem lichtstärkeren Objektiv liegt noch wesentlich mehr drin.

Bei der Aussenaufnahme sind die Konturen des Horizonts noch gut zu erkennen und wirken einigermassen scharf. Die Äste des Baums grenzen sich vom noch hell leuchtenden Himmel ab. Im Himmel ist jedoch deutliches Rauschen feststellbar.

Einstellungen bei beiden Bildern: 1/30, F4, ISO 6400.

100% Ausschnitt aus HDV Video bei sehr dunkler Szenehdv_nacht_ausschnitt

100% Ausschnitt aus HDV Video bei sehr dunkler Szene. Lk: Bücherregal, rt: Aussenaufnahme Abends

Auf dem Bild der HDV Kamera muss man die Bücher suchen. Nur noch sehr schwach schimmern sie aus dem verrauschten Schwarz. Farben sind kaum mehr vorhanden.

Die Aussenaufnahme ist schummrig und unscharf, da nützten auch unterschieldliche Fokuseinstellungen nichts. Die in der Kamera eingebaute Optik ist offensichtlich dieser Situation nicht gewachsen. Der Himmel ist sehr dunkel, aber etwas rauschärmer als bei der 5D.

Fazit

Nach subjektivem Vergleich zeichnet die EOS 5D Mk II wesentlich bessere Videos auf als die HDV Kamera. Die Bilder sind schärfer mit mehr Detail und deutlich lichtstärker, selbst mit der lichtschwachen Kit Optik. Trotzdem sind bei den 5D Videos noch Verbesserungen möglich wie das Vergleichsfoto zeigt. Mit höhererer Datenrate wären noch brillantere Bilder möglich, die Bearbeitung würde hingegen noch mehr den Rechner in die Knie zwingen.

Wenn es nur um die Qualität geht, kann man die HDV Kamera ruhig im Schrank lassen und zur EOS 5D greifen. Die Bedienung ist hingegen funktionsbedingt bei der EOS 5D einiges mühsamer als bei einer Kamera wenn man nicht entsprechendes Zubehör kaufen will. Mit etwas Übung kann man durchaus auch frei aus der Hand in dynamischen Szenen brauchbare Videos zaubern, Wackeln ist ja heute scheinbar Mode wenn man sich die modernen Filme anschaut ;-) Nachteilig ist nur, dass man entweder vollautomatisch oder voll manuell aufzeichnen muss. Blenden- oder Zeitautomatik gibt es nicht bei Videoaufnahmen. Also schraubt man ständig an den Rädchen oder ärgert sich über die teils unsinnigen Einstellungen. In den Videos von der Flugshow Axalp hat die Kameraautomatik es tatsächlich geschafft die Blende teilweise auf 40 zu zu regeln und gleichzeitig in ISO 3200 aufzunehmen! Da läuft was im Algorithmus deutlich schief. Ansonsten ist die EOS 5D zum Videofilmen absolut empfehlenswert.

Von der besten Armee der Welt bereits verabschiedet – Tiger Teilersatz soll aufgeschoben werden

16. Oktober 2009

Tiger F-5Ergänzung 18.10.09: Der Verzicht auf die Beschaffung war offensichtlich von den Medien falsch kommuniziert. BR Maurer fordert angeblich mehr Geld oder dann eben den Verzicht wenn’s kein Geld gibt aber nicht den Verzicht generell. Dies ist absolut nachvollziehbar, denn die Armee befindet sich mangels Geld in einem absolut desolaten Zustand.
Der untenstehende Artikel ist teilweise überholt.

Bei Amtsantritt hatte Bundesrat Ueli Maurer versprochen, die beste Armee der Welt zu schaffen. Dieses Ziel ist in weite Ferne gerückt. Gemäss seinem Willen soll der geplante Tiger Teilersatz aufgeschoben werden. Eine neue Berechnung habe ergeben, dass die neuen Kampfflugzeuge teurer würden als geplant, wenn Betrieb und Unterhalt eingerechnet würden.

Der Betrieb und Unterhalt der neuen Kampfjets soll jährlich 100 – 150 Mio. Fr. Kosten, gegenüber 50 Mio. die die Tigerflotte heute kostet. Diese hohe Zahl erstaunt, wo doch die neue Flotte deutlich kleiner sein soll als die alte mit 54 Tiger. Zu beachten ist jedoch, dass die Kosten der Tiger in den nächsten Jahren deutlich steigen können, vor allem wenn deren Lebenszeit abgelaufen ist. Sie werden fehleranfälliger, Ersatzteile werden teurer und schwieriger zu beschaffen. Wurde dieser Aspekt berücksichtigt?

Zudem geht durch den Verzicht auch das Gegengeschäft verloren; durch den Kauf der Kampfjets sollten Investitionen von der Verkäufernation in der Schweiz getätigt werden – ein riesiges Konjunkturpaket, gratis zu den Fliegern hinzu. Daher mutet es sehr zynisch an, wenn jetzt die Linken ob dem Verzicht frohlocken, wo sie doch stets für Konjunkturpakete einstehen. Der Verlust der Arbeitsplätze, der jetzt bei der Luftwaffe droht, ist denen offensichtlich auch völig egal.

Würde der Tiger ersatzlos liquidiert kann die Luftwaffe ihren Auftrag nicht mehr erfüllen. Die vorhandene Flotte von 33 F/A-18 reicht nicht aus, um mehr als 2 Wochen den Luftraum ständig zu überwachen. Zudem fehlt der Luftwaffe immer noch ein Ersatz für die schon vor Jahren ausser Dienst gestellten Mirage IIIRS und Hunter. Ein neues Kampfflugzeug sollte deren Aufgabe der Luftaufklärung ebenfalls übernehmen.

Es stellt sich die Frage, warum immer der Auftrag der Armee nach den Kosten ausgerichtet wird. Man schaut wieviel Geld zur Verfügung steht, ermittelt, was man damit anstellen kann und legt sich dann den Auftrag so zurecht, damit dieser mit den wenigen vorhandenen Mitteln erreicht werden kann oder nimmt es einfach hin, dass gewisse Aufträge nicht mehr erfüllbar sind. Dies ist genau der verkehrte Weg. Der Auftrag muss sich nach der aktuellen Lage und vor allem nach den möglichen Bedrohungsszenarien der nächsten 10-15 Jahre richten und welche davon unsere Armee abdecken soll. Dann wird eruiert welche Mittel zur Auftragserfüllung nötig sind, und das entsprechende Geld muss gesprochen werden. In anderen Departementen wird auch so vorgegangen. So z.B. bei der “Sanierung” der IV. Deren Auftrag ist, vereinfacht ausgedrückt, finanzielle Hilfe an Invalide auszurichten. Dazu sind gewisse Mittel nötig. Da diese nicht reichten, wurde nicht das Budget gekürzt, sondern weitere Mittel beschafft, mit dem Segen des Volkes. Mit dem VBS geht man aber genau den umgekehrten Weg, man passt den Auftrag den Mitteln an, anstatt die nötigen Mittel zu sprechen.

Es ist nicht das VBS wo in erster Linie gespart werden darf. Dort wurde mehr als genug gespart. 1980 betrug der Anteil der Ausgaben zur Landesverteidigung noch 20%, 2001 nur noch knapp 10%, und heute sind es noch 8%. Mit 4.3 Mia. ist das Militärbudget im 2006 bereits tiefer als das der IV (4.4 Mia.) (im 2000 noch 4.9 zu 3.3). In keinem anderen Departement wurde so viel gespart. Die Schweiz als eines der reichsten Länder der Welt soll sich eine Armee nicht mehr leisten können? Soll nicht mehr selbst für seine eigene Sicherheit sorgen können sondern abhängig werden von anderen Ländern?

Trotzdem ist diesem Entscheid auch etwas Positives abzugewinnen. Wenn die gesparten Gelder (sofern man welche spart) den restlichen Armeebereichen zu Gute kommen und dort nicht noch weitere Reduktionen vorgenommen werden (z.B. bei den Panzer-/Artillerietruppen) ist wenigstens denen geholfen. Es ist aber zu befürchten, dass das Budget von der Politik einfach entsprechend gekürzt wird. Vielleicht wird dem Volk durch diesen Vorfall auch endlich klar, dass eine Armee die nichts kostet nicht möglich ist. Der Aufschrei von BR Maurer ist jedenfalls nicht zu überhören. Doch die Hoffnung ist gering, dass bei den Politikern und dem Volk Einsicht einkehrt.

Was verliert die Armee mit diesem Widerruf? – Nicht nur die Einsatzfähigkeit zum Schutz unseres Luftraums, sondern durch das Hü und Hot weiter an Glaubwürdigkeit. Eine Armee die ihre Aufträge nicht erfüllen kann ist wenig glaubwürdig. Damit schneidet sie sich ins eigene Fleisch, denn immer weniger Leute sind so bereit, dringend benötigte Gelder zu sprechen. Um etwas zu erhalten muss man auch etwas fordern.

Rundumerneuerung von meyweb.ch

11. Oktober 2009

Nachdem das alte Layout in die Jahre gekommen ist und die Seite mehr als Weiterleitung zu diversen Angeboten auf eigenen Domains diente, wurde meyweb.ch komplett überarbeitet. Die Seite präsentiert sich nun als Blog wo ich hin und wieder mal was berichte wenn es was zu sagen gibt, sei es zu politischen Themen, zu speziellen Ereignissen oder technische Dinge.

Ältere Seiten und Themen die in der Testumgebung entstanden sind wurden im Blog eingepflegt. So sieht er zu Beginn nicht so leer aus ;-)


© 2009 meyweb.ch